"Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit." -A. Schopenhauer

Molekularmedizin

Die Molekularmedizin

Die Molekulare Medizin stellt ein spannendes Thema dar, das unterschiedliche Forschungsgebiete umfasst. Welche dies genau sind und wie der Studiengang in Deutschland in diesem Zusammenhang aussieht, erfahren Sie auf unserer Plattform.

 

Molekulare Forschung vorangetrieben

ein bild zur molekularen medizin Durch immer besser Technik ist es den Medizinern in den vergangenen Jahren gelungen die Forschung auf Molekularebene voranzutreiben. Da sich die Zusammenhänge im Mikrospopischen anders darstellen lassen als es teilweise die Schulmedizin bisher für üblich hielt, können ganz neue erkenntnisse im Bereich der molekularen Medizin erlangt werden. Verschiedene Themen der Physiologie, Humanmedizin und Molekularbiologie sind unter dem Begriff der Molekularen Medizin zusammengefasst.

Studium zum Molekularmediziner

Da die Medizin auch in den nächsten Jahrzehnten einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft einnehmen wird, wird auch der Bedarf an Medizinern weiter steigern. Wenn Sie selbst auf den Zug der Molekularen Medizin aufspringen möchten, können Sie beispielsweise an der Universität Erlangen-Nürnberg ein Bachelor bzw. Master Studienprogramm antreten.

Obwohl bereits einige der Forschungsergebnisse aus der Molekularen Medizin in die täglich Praxis umgesetzt wurden, ist das Forschungsgebiet noch extrem groß Unterschiedliche zellbiologische Verfahren werden eingesetzt, wobei die Grundlagenforschung darauf ausgerichtet ist, Fragen, die in der Humanmedizin auftauchen, beantworten zu können. Beispielsweise ist die viele Menschen betreffende Arthrose ein Thema, das innerhalb der Molekularen Medizin berücksichtigt wird. Es geht darum mit körpereigenen Stoffen zu behandeln und auf diese Weise Entzündungen einzudämmen und das Gewebe zu regenerieren. Man hat erkannt, dass bestimmte Proteine verantwortlich dafür sind, die Arthrose erst zum Ausbruch kommen zu lassen. Durch die Forschungen in der Molekularen Medizin konnte bewiesen werden, dass es möglich ist, andere im Körper vorhandene Stoffe zu nutzen, um dem entgegenzuwirken.

Der Mediziner als Wissenschaftler & Forscher

Das relativ neue Gebiet der Molekularmedizin umfasst die Arbeit eines Mediziners ohne Patienten. Er widmet sich der Forschung im Hinblick auf Krankheiten, die immer noch als unheilbar gelten. So beispielsweise Krebs oder Alzheimer. Der Arbeitsplatz eines Molekularmediziners ist nicht die Arztpraxis oder das Krankhaus, sondern das Labor. Der Mediziner als Wissenschaftler war bisher eher die Ausnahme. Mittlerweile jedoch wurde erkannt, wie wichtig es ist, die vorhandene Ausbildungslücke, die zwischen Biochemie und Humanmedizin besteht, zu schließen. Und so sind es immer mehr Studenten, die ein Studium der Molekularen Medizin anstreben.